Bärlauchpesto frisch und gesund

Bärlauchpesto frisch und gesund

Im Frühjahr erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf und mit ihr die unzähligen Wildkräuter. Ein Wildkraut ist dabei besonders hervorzuheben, der Bärlauch. Er wächst bevorzugt in lichten Wäldern und an Flüssen und verströmt dort sein intensives Knoblaucharoma. Perfekt also für leckeres Bärlauchpesto!

Im Bärlauch steckt eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralien, die für den Menschen gerade im Frühling besonders wertvoll sind. Er erhält sehr viel Vitamin C, Eisen und Magnesium. Er bringt den Körper nach dem Winter wieder so richtig in Schwung und vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit.

Bärlauch frisch aus dem Wald

Ich verwende für mein Pesto am liebsten frisch geernteten Bärlauch aus dem Wald. Es gibt ihn aber auch im Supermarkt zu kaufen, wenn man sich eine eigene Ernte nicht zutraut. Auf jeden Fall sollte der Bärlauch aus dem Wald sehr gut gewaschen werden, bevor er weiterverarbeitet wird.

Dazu gebe ich den Bärlauch in eine große Schüssel mit kaltem Wasser und lasse ihn kurz darin baden. Anschließend nehme ich jedes einzelne Blatt und streiche es mit den Fingern ab. Bei dieser Gelegenheit prüfe ich auch jedes Blatt noch einmal und sortiere Blätter mit angefressenen Stellen aus. Außerdem bietet sich so die Möglichkeit noch einmal zu prüfen, ob auch nur Bärlauch unter den gesammelten Blättern ist.

Den Bärlauch kann man nämlich mit zwei giftigen Doppelgängern verwechseln. Dem Maiglöckchen und den Herbstzeitlosen. Wer sich also nicht sicher ist, ob er Bärlauch im Wald erkennen kann, der sollte besser auf das gekaufte Wildkraut zurückgreifen.

Rezept Bärlauchpesto

  • 200 g Bärlauch
  • 40 g Cashewnüsse
  • 25 g Hefeflocken
  • 1 TL Salz
  • 100 ml Olivenöl

Nachdem der Bärlauch gründlich gewaschen wurde, trockne ich ihn mit einem Küchentuch ab. Anschließend entferne ich die Stiele und schneide die Blätter ganz fein.

Tipp: Den Bärlauch nicht mixen oder pürieren, sonst wird das Pesto zu scharf und bitter. Schneiden ist zwar aufwändiger, aber die Mühe lohnt sich!

Den geschnittenen Bärlauch gebe ich zusammen mit den Hefeflocken, dem Salz, den Cashewkernen und dem Olivenöl in eine große Schüssel. Alles gut durchmischen und abschmecken. Wenn das Pesto zu dick ist, gerne noch etwas Olivenöl dazugeben. Anschließend in Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Es hält sich dort mehrere Wochen.

Das Pesto passt sehr gut zu Spaghetti oder anderer Pasta. Aber auch als Brotaufstrich macht es sich gut. Wer nun noch mehr Lust auf Pesto hat, der probiert am Besten auch gleich mein Pesto Rosso aus.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.