Veganer Obazda echt bayrisches Rezept

Veganer Obazda echt bayrisches Rezept

Juhuuu, endlich wieder Obazda! 🙂 Ich muss ehrlich gestehen, dass es kaum ein anderes Käseprodukt gibt, das ich seit meiner Umstellung auf die vegane Ernährung so sehr vermisse wie Obazda. Das liegt aber nicht daran, dass ich generell Käse vermisse, sondern dass ich bislang einfach kein Rezept gefunden habe, das an den Original Obazda Geschmack herankommt. Ich vermisse gewöhnlichen Käse oder sonstige Kuhmilchprodukte wirklich gar nicht, weil ich so tolle und gesunde Alternativen gefunden habe. Nur ein leckerer veganer Obazda hat bislang noch gefehlt. Aber damit ist nun endlich Schluss, seit ich auf dem Blog „Eat this!“ ein superleckeres Rezept entdeckt habe! Das Originalrezept von Jörg und Nadine von „Eat this!“ verlinke ich Euch hier.

veganer obazda, veganer obatzter

Ich habe das Rezept für mich aber etwas abgewandelt und zeige Euch nun, wie veganer Obazda zubereitet werden kann. Los geht’s!

Veganer Obazda Rezept

Als Erstes werden die Cashewkerne für mindestens 2 Stunden in Wasser eingeweicht. Achtet darauf, dass alle Kerne mit ausreichend Wasser bedeckt sind.

Nach dem Einweichen wird das Einweichwasser abgegossen und die Cashews zusammen mit Sojajoghurt, Brottrunk und 1 EL Wasser fein püriert. Dann wird die Cashewmasse mit einem Küchentuch abgedeckt und über Nacht bei Zimmertemperatur reifen gelassen.

Am nächsten Morgen gebt Ihr alle weiteren Zutaten, außer die Schalotte, hinzu und püriert alles gut durch. Anschließend kommt die fein gehackte Schalotte dazu und der Obazda kommt dann für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank, wo er noch einmal etwas reifen kann.

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Ein veganer Obazda sollte niemals allein genossen werden, deswegen esse ich am liebsten eine frische Brezel dazu 🙂 Wenn Ihr gerne backt, probiert doch mal selbst gemachte Brezeln aus! Was bei einer typisch bayrischen Brotzeit auch nicht fehlen darf, sind saure Gurken, Rettich und Schnittlauch. Garniert den Obazda einfach mit dem, auf das Ihr gerade Lust habt.

Der Obazda schmeckt umso besser, je länger er im Kühlschrank durchziehen konnte. Allerdings solltet Ihr ihn nicht länger als 5 Tage aufbewahren. Aber keine Sorge, er schmeckt so lecker, dass er wahrscheinlich schon nach 2 Tagen verputzt ist 🙂

Guten Appetit bei Eurer nächsten Brotzeit!

Eure Melouise ♥



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